Ratgeber

Wichteln im Büro

Büro-Wichteln bringt Stimmung ins Team – wenn die Organisation nicht an einer Person hängen bleibt. So plant ihr die Runde mit Kolleginnen und Kollegen, auch wenn ein Teil im Homeoffice sitzt.

Der Ablauf in vier Schritten

  1. Teilnahme klären. Wichteln im Büro sollte freiwillig sein. Eine kurze Abfrage im Team-Chat reicht.
  2. Budget und Datum festlegen. Üblich sind 10 bis 20 Euro. Als Datum eignet sich die Weihnachtsfeier oder der letzte gemeinsame Arbeitstag.
  3. Online auslosen. Runde anlegen, Namen einfügen – eine Liste lässt sich direkt aus Excel kopieren – und den Link in den Team-Chat stellen.
  4. Bescherung. Geschenke gemeinsam auspacken oder einfach auf den Schreibtisch legen.

Warum online auslosen?

  • Funktioniert verteilt: Wer im Homeoffice, auf Dienstreise oder in Teilzeit ist, zieht trotzdem selbst.
  • Wirklich geheim: Auch die Person, die organisiert, sieht nicht, wer wen gezogen hat.
  • Ausnahmen: Wer ohnehin zusammenarbeitet oder privat ein Paar ist, kann sich gegenseitig ausschließen.
  • Datensparsam: Keine Konten, keine Pflicht-E-Mail-Adressen, Server in der EU, automatische Löschung nach der Bescherung.

Welches Budget ist üblich?

Im Büro haben sich 10 bis 20 Euro bewährt. Das ist für alle machbar und reicht für etwas Nettes. Wichtig ist, dass das Budget vorher feststeht – dann fühlt sich niemand über- oder unterbeschenkt.

Geschenkideen fürs Büro

Gut funktioniert alles, was man im Arbeitsalltag brauchen kann oder was zum Teilen einlädt:

  • Thermobecher oder eine schöne Tasse
  • Gute Schokolade, Tee oder Kaffee aus einer kleinen Rösterei
  • Notizbuch, hochwertiger Stift oder Schreibtisch-Organizer
  • Kleine Pflanze, die wenig Pflege braucht
  • Kartenspiel für die Mittagspause

Mehr Ideen, sortiert nach Budget, findet ihr bei den Wichtelgeschenken. Noch besser: Lasst alle ein paar Wünsche eintragen – das sieht nur der eigene Wichtel.

Tipps für Organisatoren

  • Früh starten: Zwei bis drei Wochen vor der Weihnachtsfeier auslosen, damit Zeit zum Besorgen bleibt.
  • Erinnerung aktivieren: Wer beim Anlegen eine E-Mail-Adresse angibt, wird benachrichtigt, falls nach ein paar Tagen noch nicht alle gezogen haben.
  • Neue Kollegen? Teilnehmer lassen sich nachträglich ändern; die Runde wird dann neu ausgelost.

Häufige Fragen

Müssen alle eine E-Mail-Adresse angeben?

Nein. Der Link reicht. Eine E-Mail-Adresse ist freiwillig, etwa für eine Zusammenfassung.

Kann die Organisatorin mitspielen?

Ja. Sie sieht die Zuordnung nicht und zieht wie alle anderen.

Funktioniert das mit großen Abteilungen?

Ja, auch mit mehreren hundert Personen. Bei vielen Namen hilft eine Suche beim Finden.